Regie: Inigo Westmeier


Kamera: Inigo Westmeier


Produzenten: Inigo Westmeier, Andreas Simon


Cast: Xin Chenxi, Chen Xi, Huang Luolan


Schnitt: Benjamin Quabeck


2. Kamera: Roman Lipah


Buch: Inigo Westmeier, Benjamin Quabeck


Musik: Lee Buddha


Produktion: Open Window Film, GAP Films, Heimatfilm

Das meint die unabhängige Jury der DEUTSCHEN FILM- UND MEDIENBEWERTUNG (FBW) zum Film:

Xin Chenxi ist 9 Jahre alt, Chen Xi ist 15. Die Mädchen sind nur zwei von insgesamt 26.000 Schülerinnen und Schülern der Kampfschule Shaolin Tagou in Zentralchina. Die Kinder, die an dieser Schule unterrichtet werden, lernen mehr als nur die altehrwürdige Tradition des Kung Fu. Sie lernen Disziplin, Durchhaltevermögen und die Beherrschung des eigenen Willens. Dass diese „Tugenden“, die unter eisenharten Bedingungen vermittelt werden, die Kräfte vieler Kinder weit überschreiten und nicht jeder den Anforderungen gewachsen ist, zeigt der Film von Inigo Westmeier auf eindrucksvolle Weise. Seine unglaublichen und wunderbar komponierten Bilder liefern einen ungeschminkten, ehrlichen Einblick in eine uns völlig fremde Welt und Kultur. Es ist ein großer Verdienst des Films, dass auch kritische Töne möglich sind. Westmeier geht jedoch sehr sensibel mit dem Thema um. Er zeigt dabei mehr, als dass er wertet. Er wirft Fragen auf, die jeder Zuschauer für sich beantworten muss. Die exzellent ausgewählten Protagonistinnen erzählen ihre Geschichte auch zwischen den Zeilen und erwecken Sympathie und Mitgefühl.
DRACHENMÄDCHEN gibt intensive und seltene Einblicke in das China von Heute. Authentisch und differenziert. Ein wichtiger Glücksfall im Dokumentarfilm.

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